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Hans-Jörg Köhler Hans-Jörg Köhler aus Hettstedt schrieb am 25. November 2020
Hallo Frau Hoerner, hallo Ingrid, leider ist mein Gästebucheintrag auf der neuen Seite nicht mehr zu sehen, aber dann gibt es einen neuen. Als am 07.11.2017 unsere Tochter Ariane tödlich verunglückte haben uns 2 Freundinnen geholfen, diese Seite zu finden und damit für uns einen gangbaren Weg gezeigt, nicht gänzlich auf die Anwesenheit unseres Kindes zu verzichten, wenn auch leider nur in dieser Form. Alles was Du mit uns besprochen hast, dich um uns gekümmert hast, ist wahr geworden und dafür danken wir Dir und Deinem Team ausdrücklich.
Auch wir werden diesen Weg gehen, wie ihn unser Kind gegangen ist, damit wir einmal wieder zusammen sein können. Es ist wirklich besser, so mit der Asche eines Toten umzugehen, als diese irgendwo in der Fremde oder auf dem Friedhof zu vergraben. Da gehören wir nicht hin. Also Leute habt Mut und macht es wie wir.
Herzliche Grüße
Administrator-Antwort:
Hallo lieber Jörg,
ich weiß, wie sehr Du und Deine Frau unter dem Verlust leiden.
Ich danke Dir ganz herzlich, dass Du mir diesen Eintrag in mein Gästebuch geschrieben hast.
Ich möchte ja nicht den Eindruck erwecken, dass das der einzige Weg ist um evtl. einen Verlust besser verarbeiten zu können. Mir ist es nur mehr als zuwider, dass wir, die andere Vorstellungen als unser Gesetzgeber haben, zu Dingen gezwungen werden.
Jetzt ist gerade der $ 217 - Sterbehilfe - gefallen und da wird es sicherlich auch Zeit, dass wir das Thema bzgl. der Totenasche zur freien Verfügung angehen.
Ich drücke Euch ganz lieb!
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