Haben Sie schon einmal so ein wundervolles Grab auf einem deutschen Friedhof gesehen?
Nein, sicherlich nicht, denn dort gibt es Vorschriften und Satzungen, oft über 7 und mehr Seiten.
Das ist ein Gartengrab, wie es sich eine Familie für ihren lieben Verstorbenen vorgestellt hat.  innocent

Ich habe unten noch ein paar Bilder eingefügt. Sie zeigen, dass Menschen, die ein bisschen aus der Reihe tanzen, es so machen, wie sie es für sich brauchen. Schauen Sie und entscheiden Sie selbst. Schreiben Sie Ihre Meinung ins Gästebuch.

Wie unter „Aktuelles“ vom 27.03.15 nachzulesen, habe ich mir dort ja schon ein paar Gedanken zu den Kosten gemacht.

Ist Ihnen bewusst, dass ein Friedhof eine Entsorgung ist? Hinter diesem Link gut zu erkennen, und absolut kein Einzelfall sondern nur ein Beispiel. In Bocholt  ist es ein bisschen besser getarnt. Schauen Sie einmal genau hin: Startseite / Rathaus / Entsorgungsbetrieb / Friedhöfe – Das ist unsere deutsche Pietät, die so hoch gehalten wird.
Mit den Kosten für unsere Verstorbenen leisten wir einen Beitrag zur Entsorgung und der schönere Ausdruck ist dann „Grünflächenamt“, dass eben auch von diesen Einnahmen profitiert.
Würde in den Städten wirklich das dem Friedhof zufließen, was dort eingenommen wird, dann wäre alles ok und dann könnte manches Grab auch sicherlich zu weitaus erschwinglicheren Preisen angeboten werden.

Gibt es denn in dieser Situation der Trauer oder des Verarbeitens eines Verlustes wirklich richtig oder falsch? Für mich kann es nicht richtig sein, wenn ich weiß, dass es Menschen gibt, die darunter leiden, dass sie einen Angehörigen in einer Urne zum Friedhof bringen müssen.

Gehe ich davon aus, dass eine Erdbestattung mit einer Ruhefrist von bis zu 30 Jahren, den Zweck erfüllen muss, den Toten verwesen zu lassen. Also bis auf die Knochen sollte dann alles weg sein, dann ist das sicherlich verständlich und nachvollziehbar, dass man das nicht im eigenen Garten machen kann. Ich glaube, dafür hat jeder Verständnis und es würden nur sehr wenige auf die Idee kommen, das zu wollen. Aber bei einer Kremation ist dieser Vorgang der „Verwesung“ nach ca. 90 Minuten vollzogen und das Produkt sind dann eben nur noch die Knochen des Verstorbenen und die werden auf einem Friedhof nach der Ruhezeit auch aus dem Grab genommen und oft in eine große Grube geschmissen.

Da kann ich nur sagen, dass mir das Anschauen, dieser Bilder weitaus mehr Freude macht und die Verstorbenen sicherlich alle besser aufgehoben sind als auf einem Friedhof oder in einer teuren Urnenwand.

Gartengrab

Hinter diesem Bild, steckt eine ganze Geschichte! Klicken Sie es an!
Schauen Sie die Videos und denken Sie ein bisschen an mich!
Das ist nur eine der Situationen, die ich ermöglicht habe.