29.11.2014 wird überarbeitet!

Seit einigen Jahren versucht der Bundesverband Deutscher Bestatter (= BDB) mich aus dem Verkehr zu ziehen. Das WARUM ist mir unklar, denn ich mache nichts, was den Mitgliedern in diesem Verband Schaden zufügt. Aber auf das, was ich mir vorstellen kann, werde ich noch näher eingehen.

Ich überarbeite diese Seite, damit der Text besser gegliedert und dadurch vielleicht leichter verständlich wird. Also bitte nicht wundern, wenn es hier zu Dingen kommt, die ein bisschen verwirren.

Es wird diverse Unterordner zu diesem Titel geben und diese werde ich dann nach und nach füllen. Sie werden irgendwann auch in der richtigen Reihenfolge stehen. So wie alles einmal begann…

Chronologisch wird der Ablauf von mir aufgebaut, damit auch jeder, der sich mit dem Thema "Urne zu Hause" oder "Totenasche nach Hause" oder wie immer man es nennen möchte, beschäftigt, einmal sehen kann, was einem Menschen, der nur die positiven Aspekte durch ein eigenes Erlebnis hat kennen lernen können, aushalten muss, weil dieser Mensch - ich - glaube, dass diese Möglichkeiten, deutschen Menschen bei der Verarbeitung eines Verlustes helfen.

Das geht sogar so weit, dass man mir auf meiner Seite die Wörter "Urne zu Hause" untersagen will. Gibt man "Urne zu Hause" bei Google zur Suche ein, erhält man in 0,22 Sekunden ungefähr 328.000 Einträge.

Hier stehen dann sogar deutsche Bestattungsunternehmen mit direkter Werbung für "Urne zu Hause" ganz oben wie z. B.

 1.975 €    Anternia Bestattungen  Bornheim  komplett 
 1.699 €    Bestattungen Baumann Duisburg komplett
 520 €    Bestattungen Segenius* Deutschlandweit zusätzlich
 2.099 €    GDS-Bestattungen Celle  komplett

*Bestattungen Segenius - Bitte hierzu den Fernsehbericht "Könnes kämpft" anschauen! (Bericht wurde leider am 26.11.2014 aus der Mediathek entfernt.)
Werde versuchen, an diesen Bericht zu kommen, um ihn hier wieder einzubinden.

Wenn Sie dann noch im Bestatter Preisvergleich schauen, dann finden Sie dort weitere diverse Anbieter mit Preisen zwischen 1.462 € und 1.999 €.

Von einem Herrn, der an der Grenze zu Berlin wohnt habe ich heute - 20.04.14 - erfahren, dass Bestattungen Rieger die Asche an Angehörige sogar aushändigt. Mir wurde bei diesem Gespräch auch gesagt, dass die Asche gar nicht erst ins Ausland geht.

Alles sehr komisch, wenn der BDB dann auf mir herumhackt, statt sich einmal um die Unternehmen zu kümmern, die wirklich in einem Wettbewerb stehen. Mir wird das permanent unterstellt, wobei ich in Deutschland nur als private Person Aufklärung betreibe und Menschen kostenlos berate. 

Was für ein Hohn, wenn man mir dann untersagen möchte, dass ich auf meiner Seite, die eine reine Infoseite ist und keinem kommerziellen Interesse unterliegt, die Wörter "Urne zu Hause", die ja aus dem deutschen Sprachgebrauch stammen, verbieten möchte. Letztlich ging es bei meinem letzten Termin vor Gericht schlichtweg nur noch darum, dass sich diese Wörter in den Metatags befanden.

Leider war meine Anwältin nicht auf die Idee gekommen, zu sagen: Dass das nicht der Grund der Klage ist und der DBD dafür doch bitte eine neue Klage einreichen möge. Ergo: Dumm gelaufen und somit kam aus dieser Situation eine Geldstrafe für mich heraus, die 200 € hieß.

Inzwischen wird wahrscheinlich ein weiterer Prozess in Köln in Vorbereitung sein, da man mir "Urkundenfälschung" unterstellt. Es wird behauptet, dass ich diese Summe nicht gezahlt habe. Ich soll laut BDB meine Nachweise manipuliert haben.

Richtig ist, dass ich schon 2 Tage nach dem Urteil nachgewiesen habe, dass die Zahlung korrekt erfolgt ist.
Inzwischen habe ich auch noch per E-Mail dargelegt, wohin ich genau überwiesen habe: Deutschland hilft - Spendenkonto 10 20 30, damals Aktion Hochwasser. Aber der Richter hat, nachdem die Zusendung meiner Spendenquittung, die ich im Original an das Gericht gesendet habe, diese nicht erhalten. OK, das kann ja mal passieren. Aber ich habe in der E-Mail, vom selben Tag, an den Richter genau angegeben, wo man sich telefonisch erkundigen kann und das wären vielleicht 5 Min. Arbeit gewesen. Jetzt hat man die Staatsmaschinerie in Gang gesetzt und der Richter hat es an den Staatsanwalt gegeben. Der Staatsanwalt gibt es an die Kripo und ich gehe nicht zu einer Befragung hin. Zurück von der Kripo an die Staatsanwaltschaft und nun warten was passiert.

Armes Deutschland, denn das kostet Steuergelder die man mit vollen Händen aus dem Fenster schmeißt. So kann unser Staat, ja nie in die schwarzen Zahlen kommen, denn ich bin sicher für solche Verschwendung kein Einzelfall. 

Außerdem frage ich mich, welch geistigen Stand ich haben müsste, um für 200 € eine Urkundenfälschung nach § 267 StGB zu begehen, die mit einer Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren bzw. bestimmt eine deftige Geldstrafe von mehr als 200 € einbringen würde. Das wäre der Schwachsinn zum Quadrat. Aber es ist ja noch nicht zu Ende.

Da man mir aber bis zum heutigen Tag "das Handwerk" noch nicht legen konnte, schießt zur Zeit der BDB wieder mit Kanonenkugeln auf Spatzen.

In einem Newsletter werden Lügen an die Mitglieder in diesem "Verein" über mich verbreitet.

Ich habe jetzt den BDB aufgefordert, diese zu Widerrufen, denn irgendwann ist auch meine Geduld zu Ende. Mein Rechtsanwalt freut sich schon auf diesen Prozess, wenn der Widerruf nicht bis zum 10.04.14 entsprechend an die Mitglieder ebenso als Newsletter gesendet wird.

Derzeit ist mir nicht nur zu Ohren gekommen, sondern ich habe den Auszug aus der Ausgabe Nr. 03/2014 des BDB vorliegen, das weiter gegen mich Front gemacht wird. Also gar kein Denken an einen Widerruf, denn dort wird vom Schnee von 2009 über mich hergezogen was das Zeug hält.

Ein Bestatter, der Mitglied im DBD ist, rief mich ganz empört an und hat gesagt: "Ich trete da aus, denn mir hilft dieser Verband nicht, sondern er kostet nur Geld."

Es wird den Bestattern Angst gemacht, dass sie ihren Betrieb verlieren und zu Geldstrafen verurteilt werden können, wenn sie mit mir "zusammenarbeiten". Das würde ja auch stimmen, wenn ein Bestatter etwas tut, was unserem deutschen Gesetz widerspricht. Aber ich habe noch nie einen Bestatter aufgefordert eine Urne an einen Angehörigen auszuhändigen. Im Gegenteil ich warne sogar davor. Warum sollte ein Bestatter sich in die Nesseln setzen? Er macht nichts, was er sonst auch nicht macht wenn er einen Sterbefall versorgt. Er kann sich nicht einmal dagegen wehren, wenn ein Angehöriger sagt: "Bitte schreiben sie auf die Kremationsunterlagen - Beisetzung Niederlande -." Er hat nicht das Recht einem Angehörigen vorzuschreiben, wo die Beisetzung stattzufinden hat!

Noch eine Kuriosität aus dem Newsletter den der BDB am 27.03.14 an seine Mitglieder sendete. Textauszug aus dem Original:

Wir möchten an dieser Stelle daher noch einmal auf die offizielle Seite des Gesundheitsminsteriums NRW verweisen und aus den dort aufgeführten Aussagen zu diesem Thema zitieren:,, 

,,Die Beisetzungspflicht von Totenasche soll die Totenruhe und Totenwürde schützen und sicherstellen, dass die Asche so behandelt wird, dass es dem sittsamen Empfinden der Bevölkerung entspricht. Beim oft angeführten Beispiel der "Urne auf dem Kaminsims" wäre das nicht der Fall. Es wäre kein Ort an dem alle Angehörigen, die das wünschen, trauern können. Es wäre auch nicht auszuschließen, dass die Totenasche missbräuchlich verwendet oder "entsorgt" wird. Daher muss der Wunsch einzelner Angehöriger, über die Totenasche frei verfügen zu können, hinter den Gründen des Gemeinwohls zurücktreten.

Zurzeit ist eine generelle Kontrolle einer Beisetzung durch das Krematorium nicht zwingend vorgesehen. Die Hinterbliebenen könnten aber dazu aufgefordert werden, nachzuweisen, dass es tatsächlich eine Bestattung gab. Die vorgesehene Einführung der Nachweispflicht soll sicherstellen, dass die Totenasche nicht missbräuchlich verwendet wird."

Wenn ich diesen Schwachsinn schon lese, könnte ich mich gleich über die Kloschüssel hängen. Da wird sich in wenigen Sätzen schon selbst widersprochen. Wie kann man denn bei einer Seebestattung, die ja offiziell erlaubt ist, an den Ort der Beisetzung gehen um dort zu trauern? Bin ich Jesus und kann übers Wasser laufen? Ebenso sieht es aus, wenn wir anonyme Beisetzungen zulassen. Da stehe ich dann an einer großen Rasenfläche und rufe z. B.: "Papa, ich weiß zwar nicht wo du liegst aber ich hoffe, ich erreiche Dich". Dazu kommen, die immer beliebter werdenden Baumbestattungen in Friedwäldern und Ruheforsten. Tja, schöner Schwachsinn, denn hier wird doch nur der Friedhof verlagert. Geld kommt in den Städten bzw. Kommunen an und bleibt so erhalten. Und das ist ja so friedlich und schön. Es kann in einem Wald niemand davon ausgehen, dass dort nicht mal ein Baum umfällt, weil das Wetter sich eben nicht an irgendwelche Regeln und Gesetze hält. Warum also dann nur dort und nicht an einem Baum den ich mir selbst aussuche? Wir haben viele Wälder in Deutschland! Alles nur, damit die Menschen viel Geld bezahlen müssen für das, was man dann unter "Beisetzungspflicht" versteht. Möchte sehen, welche Personen später noch oft dort hingehen. Ebenso ist es bei der Verstreuung. Da sind die Kosten in Deutschland zum Teil utopisch.

Was ist eigentlich mit dem angeblichen Behältniszwang? Es werden doch keine Urnen durch die Luft geschmissen. Hier wird nur Asche verstreut und kann wegfliegen. Auf Streufeldern "liegen" Menschen auf Menschen. Pietätvoll?
Das kann ich in den Niederlanden eben auch haben und zwar für 200 €. Seebestattung, auch ein schönes Thema. In Deutschland muss man hierzu eine Seeurne kaufen, denn lt. Vorschrift muss diese sich innerhalb von 24 Stunden auflösen. Warum nicht gleich die Asche ins Meer? Ich verrate Ihnen kein Geheimnis, denn auch hier geht es um Geld.

Hier gibt den wunderschönsten "Friedhof" in der Natur. Übrigens der einzige in Europa in dem auch Erdbestattungen gemacht werden: Bergerbos. Schauen Sie sich dort auf der Seite um. Dieser "Friedhof" befindet sich in den Niederlanden. Sie können auf der Seite alles in Deutsch lesen. Eine Preisliste ist ebenso einsehbar als PDF-Datei!

Wir dürfen in unserem ganzen Leben frei entscheiden: Wir dürfen unsere Arbeit selbst auswählen, wir dürfen unseren Wohnsitz aussuchen. Gut, gehen wir mal davon aus, dass wir auch mal in einen Ort ziehen müssen, der uns nicht so gut gefällt, aber es da eben den entsprechenden Arbeitsplatz gibt, so entscheiden wir letztlich alle Dinge nach unserem Gusto. Dann, wenn der Tod einen lieben Menschen von uns holt, wird uns dieses freie Recht was wir bis dahin hatten, staatlich aberkannt. Das kann nicht im Sinne der Menschen sein und in allen anderen Ländern gibt es solche Einschränkungen nicht. Überall können die Menschen über den Verbleib der Totenasche frei verfügen!

Wir möchten ein vereintes Europa realisieren, dann bitte auch auf diesem Gebiet!

Hierzu die Ministerin Barbara Steffens (NRW) in dem Beitrag Könnes kämpftIm Beitrag finden Sie dazu die Informationen auf der Position 37:00 Minuten!
Hier folgt noch der genaue Wortlaut, weil ich nicht weiß, wie lange dieser Bericht noch zu sehen sein wird.

So in etwa heißt es aber da schon: Wenn das ALLE wollen, dann müsste man darüber nachdenken. Aber es besteht kein Bedarf. Mit dem "alle" ist das ja auch so eine Sache. Es wird Fürsprecher und Gegner geben und "alle Menschen" unter einen Hut zu bekommen, das weiß eigentlich jeder, wird nie realisierbar sein. Wenn aber, wie von Barbara Steffens behauptet, kein Bedarf besteht, dann könnte man das Gesetz ja auch ändern, denn dann passieren diese Dinge ja gar nicht. 

Warum gibt es dann aber dieses Angebot überhaupt und wird von Angehörigen genutzt? Warum schreiben mich nach Fernsehsendungen so viele Menschen an und wollen Hilfe von mir? 
Da steht etwas in krassem Widerspruch!

Ebenso wird über die Schweiz angeboten die Asche nach Hause zu bekommen. Wobei ich hier schon mit diversen Bestattern, auch die im BDB sind, gesprochen habe. Mir wurde gesagt, dass gegen eine Bescheinigung, dass die Angehörigen die "Urne" in die Schweiz bringen, die Asche ausgehändigt wird. Ein Bestatter behauptete sogar, dass das ganz legal ist und die Angehörigen das Recht haben, die Asche 25 Jahre zu Hause haben dürfen.

Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass das dann legitim ist. Es kann nicht im Zusammenhang stehen, dass es dort den Beisetzungsplatz gibt, denn den gibt es in den Niederlanden auch, nur um ca. 250 € preiswerter!
Dieser Anbieter, hat übrigens vor ca. 12 Jahren die Möglichkeit "Urne zu Hause" von mir an die Hand bekommen. Bis dahin wollte er den Menschen nur eine Beisetzung "In den Schweizer Bergen" ermöglichen.
Da er sehr viel für seine Werbung investiert hat, jeder Bestatter wurde damals mit entsprechenden Unterlagen per Zusendung informiert, hat er sehr viel Zuspruch gefunden. Dementsprechend ist er sehr bekannt und sein Angebot wird gerne genutzt. Zeitweise waren es mehrere 100 Urnen im Monat.

Heute ist es so, dass diese Urnen Deutschland eben nicht mehr verlassen und vom Bestatter übergeben werden. Alles ok?
Für mich ja, wenn man mich nicht permanent an den Pranger stellen würde, denn ich mache das länger und es gibt eben viele Nachahmer, die daraus ein gutes Geschäft machen.

Seit 2002 mache ich das ohne finanzielles Interesse und freue mich, wenn ich meine Kosten durch Spenden decken kann. Reich konnte ich in der Zeit nicht werden.

Ist das die deutsche Gleichberechtigung?

Neuigkeiten vom 24.09.2014

Zu dem Thema, dass Bestatter etwas tun müssen, muss ich jetzt ein bisschen ins Detail gehen.

Natürlich kann ein Bestatter einen Auftrag ablehnen. Genau wie ein Gastwirt niemanden bedienen muss. Aber im Regelfall sieht es doch so aus, dass der Angehörige beim Bestatter erscheint und es um einen schon eingetretenen Todesfall geht.

Ich möchte wirklich sehen, welcher Bestatter, wenn der Angehörige dann nach einer Beratung von 1 bis 2 Stunden, wenn alles unter Dach und Fach ist, zum Angehörigen sagt: "Oh, Sie wollen eine Beisetzung in den Niederlanden. Da spielen wir nicht mit. Bitte gehen Sie zu einem Kollegen".

Aber das wurde mir schon so gesagt.
Evtl. würde ich das noch verstehen, wenn der Angehörige das schon in seinen ersten Sätzen sagt, aber selbst da bezweifle ich sehr, dass man mir gegenüber mit offenen Karten spielt.

Es gibt nämlich immer wieder, wenn ich anrufe und nach dieser Situation frage und der Bestatter noch nicht weiß, dass ich das seit 2002 über die Niederlande möglich mache folgende Antwort: "Das ist kein Problem, dann müssen wir das über die Schweiz abwickeln".

Somit frage ich mich schlicht und ergreifend, wo liegt denn da der Unterschied?
Wenn man in der Schweiz den Grabplatz bezahlt, im Regelfall mit ca. 430 € oder in den Niederlanden mit 200 €?
Ist es evtl. die Provision die der Anbieter dem Bestatter zahlt?
Oder wurde eben sehr viel Werbung für die Schweizer Möglichkeit gemacht und wird sie evtl. als legal hingestellt?

Aber jetzt muss ich noch eine Kuriosität los werden die sich, nachdem ich ja schon wieder mit ganz vielen Bestattern telefoniert habe, und Angebote benötige, ergeben hat.

Es gibt wirklich ein paar Bestatter, die sich von den Schauermärchen, die der BDB über mich erzählt und was ihnen so blühen kann, ins Boxhorn haben jagen lassen.
Jedoch der weitaus größere Teil sagte mir im Tenor: "Ich bin mein eigener Herr und entscheide immer noch selbst, was ich mache und was ich für richtig halte".
Bei einigen Bestattern bin ich auch durch die Newsletter schon ein Begriff.

Sie sehen, mein Bekanntheitsgrad wächst.

Es gibt sogar einen Bestatter, der macht mit den negativen Aussagen über mich auf seiner Seite für mich Werbung.

Klar, Negatives zieht immer. Da werden die Menschen neugierig und ganz viele schauen mal, wer denn diese ominöse Ingrid Ch. Hoerner ist über die da so abgelästert wird.
Na, mir kann es ja nur recht sein. 

Ganz besonders hat mir eine E-Mail von einer Bestatterin gefallen, die möchte ich hier einmal zum Besten geben. Sie wurde von mir einkopiert auch mit allen Fehlern:

Guten Tag Frau Hoerner,

danke für ihre Mail und ihren Anruf. Ich melde mich erst jetzt da ich aktuell in einem Sterbefall tätig bin und erst jetzt Zeit hatte meine Mails zu checken.

Erst einmal danke für ihre Nachfrage, wir haben vor ca. 1 1/2 Jahren einmal miteinander telefoniert und sie haben mir ihre Arbeit nähergebracht.

Dennoch möchte ich von einer Zusammenarbeit Abstand nehmen, da diese nicht im Einklang mit unserem derzeitigen Bestattungsgesetz steht. Zusätzlich bin ich Mitglied im Landesverband der Bestatter und möchte ich mich auch an den Verhaltungskodex des Verbandes halten.

Sollte sich unser Bestattungsgesetz in dieser Hinsicht einmal zu ihren Gunsten verändern, bin ich gerne bereit über eine Zusammenarbeit nachzudenken.

Sorry, aber bei dem letzten Satz bin ich fast vor Lachen vom Stuhl gefallen.

So sah dann meine Antwort an die Bestatterin aus:

Hallo Frau D…,

 

schönen Dank für Ihre Rückmeldung.

 

Der Sterbefall wurde schon von einem anderen Bestatter übernommen und ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn Sie mit mir nicht zusammen arbeiten möchten.

 

Wie schön, dass die Wünsche der Menschen leider bei Ihnen nicht im Vordergrund stehen, sondern ein altes Hitlergesetz aus dem Jahre 1934.

Lassen wir einmal dahin gestellt, was mit solch einem Gesetz in der heutigen Zeit erreicht wird bzw. werden soll.

Schauen wir hinter die Kulissen, dann geht es eigentlich immer nur um Geld und nicht um die Menschen, die mit einem Verlust leben lernen müssen.

 

Hinter der scheinheiligen Moral der Bestatter, die zum Teil eine Zusammenarbeit mit mir ablehnen steht dann, dass man aber in die Niederlande bzw. in andere Länder fährt um dort eine Einäscherung vornehmen zu lassen, damit der Kunde dann die Asche dort selbst abholen kann.

Wunderschön für die Bestatter, denn damit ist man ja aus der Verantwortung und es wird dann noch behauptet, dass das ja legal ist.

 

Legal ist es nicht, wenn eine Totenasche lt. unserer Beisetzungspflicht, die im Moment nur in Bremen ein bisschen gelockert wurde, zu Hause aufbewahrt wird.

Auch dann nicht, wenn ein Bestatter im Ausland hat einäschern lassen.

 

Aber ich kenne ja den Bundesverband und seine Attacken auf mich.

2 x hat man gegen mich geklagt und das 1. Urteil war ein Versäumnisurteil.

Beim 2. Urteil habe ich mich dann auf eine Geldstrafe von 200 € eingelassen. Diese habe ich an die Flutopfer der Elbe am 14.06.2013 bezahlt.

Das wird jedoch von diesem Verband jetzt bestritten, denn man unterstellt mir Urkundenfälschung.

Ich komme aus dem Lachen nicht mehr raus. Wenn ich so dumm wäre, wie man mir dort ja quasi unterstellt, dann müsste man mein Gehirn auf Erbsengröße aufblasen.

Aber der Anwalt freut sich, denn er verdient mit diesem Schwachsinn Geld.  J

Und das zahlen letztlich die Mitglieder dieses Verbandes. Darüber sollten Sie einmal nachdenken.

 

OK, ich werde Sie nicht weiter belästigen. In meiner Datenbank mache ich einen roten Balken über Ihren Namen und damit ist die Angelegenheit für mich erledigt.

 

Da es in Wuppertal sehr viele Bestatter gibt, habe ich ausreichend Auswahl gefunden und auch in einem sehr guten Kosten-/Leistungsverhältnis.

 

Sollte sich dieses Gesetz ändern, dann brauchen Sie über eine Zusammenarbeit mit mir nicht mehr nachzudenken, denn dann brauchen mich die Menschen nämlich nicht mehr.  J

Ich kann dann nämlich endlich meine Freizeit genießen.

Scheinbar ist Ihnen das aber gar nicht bewusst gewesen, als Sie diesen Satz geschrieben haben.

 

Am Rande sei noch erlaubt zu bemerken: Wenn es bei meiner Anfrage im Moment um 1 Sterbefall geht, dann sollte jedem Bestatter klar sein, dass dieser Sterbefall Kreise zieht.

Positive Mundpropaganda für den Bestatter und weitere Aufträge. Dann kommen nämlich später auch die zu diesem Bestatter, bei denen es vielleicht gar nicht um „Urne zu Hause“ geht.

 

Ich frage mich dann manchmal, ob ein Bestatter sich bewusst ist, dass er sich sein Grab auch schon mal selbst schaufelt.  *grübel – grübel*

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen ruhigen Feierabend.

Ingrid Ch. Hoerner – wirklich mit OE, denn ich setze sie niemandem auf  J

 

PS: Ich hoffe, Sie sind mir über meine offene Art zu schreiben nicht böse.

So, das soll es jetzt erst mal wieder gewesen sein. Ich hoffe, ich habe zu Ihrer Belustigung beitragen können, auch wenn es sich um ein Tabuthema handelt, über das wir hier sprechen.

Einen wichtigen Termin möchte ich hier schon einmal bekannt geben:

Am 04.11.14 um 19:30 gibt es eine Podiumsdiskussion in der Grabeskirche in Mönchengladbach!
Wer mich in Aktion sehen möchte, wie ich mich gegen wahrscheinlich 4 Personen, die nach meiner Vermutung gegen "Urne zu Hause" sind behaupte, der sollte mitdiskutieren!
Ich freue mich über tatkräftige Unterstützung im Publikum!

Ansonsten, wer Lust hat, sich auf dem Laufenden zu halten, der sollte hin und wieder hier schauen, was sich tut. 

FORTSETZUNG FOLGT!

Mit ganz lieben Grüßen

Ingrid Ch. Hoerner