Diese wundervollen Urnen habe ich auf der BEFA - Bestatter Fachmesse - 2014 in Düsseldorf auf einem Stand gesehen.

 Wasserurnen

Klar, es war, wie unschwer zu erwarten, ein niederländischer Stand, auf dem diese wunderschöne Möglichkeit angeboten wurde.

Mehr zu diesen Urnen finden Sie demnächst hier: www.urnen-shop.eu

Diese "Urnen" können die Menschen sich entsprechend ihren Vorstellungen auswählen und sie können im Garten, Vorgarten oder auch auf einem Friedhof ihren Platz finden.

Bis zu 2 Aschen können zusammen eingebracht werden und bei normalen Witterungseinflüssen wird diese Asche im Laufe von ca. 10 Jahren im Erdreich verschwinden.
Das ist doch das, was auch die deutschen Friedhöfe sich sicherlich vorstellen könnten.

Jetzt kommt aber wahrscheinlich das größte Problem, dass die Deutschen haben.
Wie viel Platz müssen wir zugestehen?

Können Sie sich die Anordnung, wie sie auf niederländischen Friedhöfen ist, auch auf einem deutschen Friedhof vorstellen?
Fragen Sie doch mal bei Ihrem Friedhof vor Ort nach.

Im Regelfall gibt es in Deutschland Friedhofssatzungen, die ganz locker 14 bis 20 Seiten haben und alles und jedes muss genehmigt werden.
So sieht das leider aus.  cry

Zu fragen wäre, wem es hier eigentlich um das Wohl der Angehörigen geht, die einen Verlust verarbeiten müssen?
Ich bin der Meinung, hier geht es schlicht und ergreifend darum, wie man den Menschen Geld aus der Tasche ziehen kann.  frown

Hier noch ein paar Bildbeispiele, wie es bei Menschen in den Niederlanden im privaten Bereich aussieht:

 Wasserurne am Haus

Eine wundervolle Wasserurne im Garten auf einem privaten Grundstück.

 

Wasserurne am Haus

So kann es aussehen, wenn eine Wasserurne gleich am Haus platziert wird!

 

Wasserurne am Haus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier gleich noch einmal eine Wasserurne im Garten!

Jetzt würde ich gerne die Menschen kennen lernen, die behaupten, dass die Niederländer nicht sorgsam mit ihren verstorbenen Menschen umgehen.

Das sind nämlich die Ammenmärchen, die vom BDB - Bundesverband deutscher Bestatter - in die Welt gesetzt werden.
Beispielsweise, dass man jährlich hunderte von Urnen aus den Grachten fischt.

Aber wenn man nur glaubt, was einem erzählt wird, dann wird es auch recht einfach, den deutschen Menschen ein X für ein U vorzumachen und dieser Verband ist sich sicher, dass das ja niemand kontrolliert, was da über die "bösen" Niederländer berichtet wird.

Hier können Sie die Wahrheit darüber nachlesen: Grachtenaffaire
oder: http://www.postmortal.de/Redaktion/GrachtenAffaire/grachtenaffaire.html

Das ist auch noch eine interessante Seite, die über die Thematik "Urne nach Hause" berichtet:
oder: http://bestatterweblog.de/uberlegungen-zum-uber-fur-und-gegen-das-mitnehmen-von-urnen-nach-hause/