Der Verlust von Kindern und die Folgen für Eltern!

Hier liegt ein ganz großes Problem. Immer wenn Eltern den Verlust eines Kindes zu beklagen haben, dann trifft das meistens auch den Bestatter mehr als wenn ein Mensch geht, der sein Leben gelebt hat. Mir schnürt es immer die Kehle zu.

Das tragische für die Eltern ist, dass es einfach nicht natürlich ist, wenn ein Kind vor den Eltern geht. Kommt aber leider immer wieder vor und auch hier kann ich sagen, dass ich schon vielen Eltern geholfen habe, die ihr Kind zu Hause haben wollten.

Man muss die Eltern, die sowieso schon extrem unter dem Verlust leiden doch nicht noch ständig an ein Grab laufen lassen wo sie evtl. gar nicht ihre Trauer über den Verlust so leben können, wie sie es brauchen. Hierzu könnte ich viel erzählen, was ich aber nicht machen möchte.

In den Familien, wo ich dafür gesorgt habe, das die Kinder wieder zu Hause sind, wird mit dem Verlust anders umgegangen als mit einem Grab. Man bezieht ein verlorenes Kind mit in sein Leben und das der lebenden Kinder ein. Was nicht unbedingt heißt, dass man einen Kult daraus macht. Abschied nehmen die Eltern, wann immer sie es für sich für richtig erachten und da haben wir nicht hineinzureden.

Ich sehe mich in der Position Menschen Hilfe zu geben und oft einfach nur mit Denkanstößen.
So "leben" manche Kinder statt auf einem Friedhof in der Familie weiter:
Bericht folgt wenn ich Zeit habe. 

Machen müssen die Menschen das, womit sie glauben leben zu können.
Hoffen kann ich nach einer Beratung immer nur, dass sie keinen falschen Weg einschlagen, wo es doch so einfach und kostengünstig ist, sich ein Hintertürchen offen zu halten.