Zusammenführung von wirklich allen Familienangehörigen!

Denken Sie doch bitte auch einmal darüber nach, wie groß denn ein Familiengrab werden soll?

Gehören Eltern zu den Kindern oder Kinder zum Ehepartner? Rechte und Wünsche haben alle!

In solch eine Unikat-Glas-Kugel-Urne, könnte man beispielsweise einen Teil der Asche der Eltern geben. In die 2. evtl. die Großeltern.
Sie müssen auch gar nicht im Haus platziert werden. Bei manchen Menschen liegen Sie im Garten und das sieht wirklich sehr dekorativ aus.  smile

Oder die Möglichkeit einer "Wasserurne", wie hier zu sehen.

Bei den heutigen Friedhöfen und auch Grabeskirchen – in Mönchengladbach/St. Elisabeth kostet 1 Stele 3.000 €uronen für 15 Jahre – kaum noch finanziell tragbar.
Aber für die Grabeskirche eine tolle Einnahme. Auf nicht mal 1 qm kommen 108.000 € rein. Davon gibt es 12 "Türmchen" mit je 32 Urnen was dann schon das stolze Sümmchen von ca. 1.3 Mio. Euro ergibt. Dazu kommen dann ja noch diverse weitere Stellflächen, die Teilweise noch weitaus teurer sind. Gute Rendite, wenn man so ruhige Mieter für 15 Jahre hat und dann wieder die Gelder neu kassieren kann.

Manchmal spielen auch weitere Dinge eine Rolle. Nämlich wer das Sagen hat. Da bleiben viele Menschen, die trauern, auf der Strecke.

Dazu kommt, dass auch viele Familien nicht mehr so zusammen sind, wie sie im Ursprung einmal konzipiert waren. Patchwork-Familien gibt es wie Sand am Meer. Hier müssen ganz besondere Hintergründe überlegt werden.

Ich möchte hier nicht die von mir bewältigten Situationen anführen, denn die würden den Rahmen sprengen, weil die Verknüpfungen einfach oft sehr kompliziert und vielfältig sind.

Ich glaube jedoch, dass ich Ihnen mit dem Denkanstoß schon etwas an die Hand gegeben habe, was Ihre Gedanken entsprechend anregen kann. Durch die Möglichkeiten, die Asche aufzuteilen, haben die Angehörigen die einzige Chance, alle Wünsche realisieren zu können.

Das ist, wie sie vielleicht jetzt erkennen können, wenn Sie die anderen 5 Denkanstöße schon gelesen haben, mein Anliegen.

Ich möchte lediglich erreichen, dass Menschen die einen Verlust ertragen bzw. auch verarbeiten müssen, das können.

Wenn unsere Beisetzungspflicht diese Möglichkeit nicht bietet, dann müssen leider deutsche Menschen kleine Umwege in Kauf nehmen.

Das ist heute schon an der Tagesordnung, weil ich inzwischen seit 2002 kämpfe und es immer mehr Bestatter gibt, die ebenso denken wie ich.  sealed