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Ich höre mir das an und gehe gleich wieder auf die Palme. Sorry, ich kann es wahrscheinlich einfach nicht mehr hören, was da so gesprochen wird, sich so pietätvoll darstellt, jedoch nur auf Geldgier basiert.

Kommt es Ihnen nicht auch komisch vor, wenn in so einem Gespräch auf die Angehörigen, Freunde und Bekannte verwiesen wird, die ja auch einen Ort der Trauer als Anlaufstelle haben müssen und das, bei den Seebestattungen und den anonymen Beisetzungen, gar nicht möglich ist?

Wer ist denn schon Jesus und kann über das Wasser wandern oder wo soll ich mich an der "grünen Wiese" denn hinstellen, wenn ich nicht weiß, wo die Urne beigesetzt wurde?

Somit alles nur bla, bla, bla.

Jeder, der eine Totenasche zu Hause hat, der kann die Asche aufteilen. Somit können alle, die es wünschen, einen Teil der Asche bekommen und jeder kann dann damit so umgehen, wie er es möchte.
Ob es ein kleiner Teil in einem Schmuckstück ist oder in einer kleinen Zierurne. Ergo gibt es kein Argument dafür, dass jemand dann keine Möglichkeit des Abschiednehmens hat.
Außerdem freuen sich die Angehörigen, wenn jemand zu ihnen kommt und man dem Toten gedenken kann. Man kann sich unterhalten und den Toten einbeziehen.

Es gibt Personen, die haben ihre Kinder in entsprechend "flauschigen" Behältnissen und nehmen diese gerne auf den Schoss oder auch mit ins Bett. Für manchen unvorstellbar aber eben für denjenigen, der es braucht, gut dass es realisiert wurde.  embarassed  innocent

So, nun noch mal weiter zum Bestattungsgesetz von Bremen.

Wer vorab schon einmal das Gesetz nachlesen möchte um sich genau zu informieren, der kann das gerne machen. Hier finden Sie das Gesetz als PDF-Datei: Bestattungsgesetz Bremen

Wer jetzt glaubt, dass man in Bremen auch die Totenasche für einen Zeitraum zu Hause aufbewahren kann, der irrt!

Hier der entsprechende Text im Gesetz:

Die Beisetzung der Urne oder die Ausbringung der Asche hat unverzüglich zu erfolgen. Es muss jeder Zeit feststellbar sein, wo die Urne beigesetzt oder ihr Inhalt ausgebracht wurde und um wessen Asche es sich handelt. Bei einer Ausbringung der Asche auf einem Friedhof muss die Grabstelle oder die Ausbringungsfläche vermerkt werden. Bei einer Ausbringung der Asche außerhalb eines Friedhofs nach Absatz 1a hat der Totenfürsorgeberechtigte spätestens zwei Wochen nach der Ausbringung gegenüber der in Absatz 1 genannten Behörde eidesstaatlich zu versichern, dass er die Asche entsprechend der behördlichen Zustimmung und der Verfügung der verstorbenen Person ausgebracht hat.“

Mein Kommentar:

Tja, jetzt weiß ich gar nicht, was ich da machen müsste.  frown

Kann ich denn die Asche mit der Urne auch im Garten beisetzen wenn das schriftlich gewünscht wurde?

Muss ich etwas anbringen, dass ausweist, dass hier die Urne bzw. die Asche von XY ausgebracht bzw. beigesetzt wurde?

Muss der Platz jetzt so sein, dass jeder Zugang dazu hat?

Bin ich verpflichtet, bei einem Verkauf des Grundstücks das dem neuen Erwerber mitzuteilen, dass hier die Asche eines Toten beigesetzt wurde?

Kann die Urne, wenn es denn erlaubt ist sie im Garten beizusetzen, für immer dort bleiben auch bei einem Verkauf des Grundstücks?

Darf ich die Urne ausgraben bei einem Umzug und mitnehmen?

Was passiert, wenn die Person stirbt, die mal die "Totenfürsorge" hatte?

Alternativ, wenn diese Person vor der Person stirbt, die die Wünsche hatte, was dann?

Wie Sie unschwer erkennen können, durch die diversen Vorschriften wird man mehr verunsichert als nötig.  cry

 

Ebenso kann diese Änderung nur von Personen genutzt werden, die den letzten Wohnsitz in Bremen hatten. Also, kein "Bestattungstourismus nach Bremen" um an die Asche zu kommen!

Hier der entsprechende Text im Gesetz:

… die verstorbene Person ihren letzten Hauptwohnsitz im Lande Bremen hatte, …

Mein Kommentar:

Tja, liebe Bremer, dann fangt mal alle schnell an zu Verfügen und bitte nicht umziehen, denn dann gilt das nicht mehr.  embarassed

Aber jetzt mal ernsthaft. Wer glaubt denn wirklich daran, dass jetzt ein "Bestattungstourismus" nach Bremen erfolgt? Selbst wenn jeder andere Bundesbürger jetzt nach Bremer Recht agieren wollte, so könnte er ja gar nicht, denn wer hat denn dort schon sein eigenes Grundstück? Glaubt man wirklich, dass jetzt alle Angehörigen z. B. aus NRW nach Bremen kommen um dort die Totenasche auf einem öffentlichen Bereich verstreuen zu lassen?

Sorry, ich male mir das gerade mal aus.  laughing

 

Und dann kommt da noch der Passus, der absolut Negativ ist. Es muss nämlich jede Person, die das so möchte, das vor dem Tod schriftlich festlegen!

Hier der entsprechende Text im Gesetz:

… in einer schriftlichen Verfügung einen Verstreuungsort nach Nummer 2 zur Ausbringung bestimmt und für diese Beisetzungsform eine Person für die Totenfürsorge bestimmt und damit beauftragt hat und …

Mein Kommentar:

Das ist der eigentlich negativste Passus in dieser Gesetzesänderung. Denn hier haben die Politiker, die dieses Gesetz so entwickelt und verabschiedet haben, sich absolut keine Gedanken dazu gemacht, dass es Menschen gibt, die gar nicht in der Lage sind eine entsprechende Verfügung zu erstellen.

Beispielsweise: ganz alte Menschen, die oft dement sind; Kinder, die noch gar nicht darüber nachdenken oder evtl. noch so jung sind, dass sie gar nicht schreiben können; Personen, die betreut werden.

Ich weiß, dass wir in Deutschland mit dieser Denke groß werden "Der letzte Wille des Verstorbenen sollte erfüllt werden".

Das habe ich vor vielen Jahren mal meinem Bestatter erzählt und er fing an zu Lachen und meinte dann: "Ingrid, dem Verstorbenen kann ich nicht mehr viel Gutes tun. Ihn ordentlich versorgen und einkleiden. Das ist aber selbstverständlich."

Und dann kam von Ihm der Satz, der mir niemals mehr aus dem Kopf ging und zu meinem Leitfaden wurde:

"Mein Hauptaugenmerk muss auf den Wünschen der Angehörigen liegen, denn sie müssen mit dem Verlust leben lernen".

 

Das ist das, was ich inzwischen seit 2002 versuche in die Köpfe von Bestattern und auch Angehörige zu bekommen, denn wenn man das begriffen hat, dann weiß man auch, um wen sich die Gesetze drehen müssen. Um Lebende und nicht um Tote!

Wenn ich Gespräche führe, die oft auch mit älteren Menschen sind, dann wird jede dieser Personen Ihnen bestätigen können, dass ich immer zu dieser Situation Stellung nehme und diese Situation bis ins Detail erläutere.

Jeder kann ja seine Wünsche den Angehörigen mitteilen, ob in schriftlicher oder mündlicher Form. Aber er sollte, wenn ich ihn beraten habe, begriffen haben, das er immer als letzte Option dem Angehörigen sagt: "Du kannst aber letztlich selbst entscheiden, was Du brauchst um mit meinem Verlust leben zu können".

Und wer seine Wünsche an die Hand gibt und die Entscheidung seinen Lieben überlässt, der wird sicherlich so bestattet, dass beides in Einklang gebracht wird.

Denn wenn man in den Niederlanden beispielsweise eine Seebestattung oder Verstreuung gewünscht hat, dann kann der Angehörige ja einen Teil der Totenasche für sich nehmen und somit werden alle Wünsche erfüllt.

Wir müssen von dem Gedanken weg kommen, dass Asche zusammen bleiben muss. Wir reißen niemanden auseinander. Denn sonst würde das bei der Verstreuung ja auch passieren, da die Asche wegfliegen kann.

 

Jetzt folgt dann noch der gesamte Rattenschwanz bzgl. der Situation wie und wo und dann gibt es da noch ein bisschen was, was die gesamte Änderung zur Farce werden lässt.

Hier der entsprechende Text im Gesetz: 1. Zu § 4  –  a) Zu § 4 Abs. 1a BestattG E. …

Den Gemeinden bleibt es vorbehalten, durch Satzung festzulegen, ob auf ihrem Gebiet der Gemeinde von dem Recht nach § 4 Abs. 1a Gebrauch gemacht werden kann.

Mein Kommentar:

Ergo, wenn die einzelnen Gemeinden jetzt entsprechend ihre Satzungen ändern, dann hat das ganze Gesetz absolut nichts geändert.

Mir ist wirklich nicht klar, warum man es so kompliziert macht?

Andere Länder machen es seit Jahren vor und dort ist bis heute noch kein Friedhof daran zu Grunde gegangen und die Menschen die ihren Menschen in Form von Totenasche zu Hause haben und ihn vielleicht Jahre später beisetzen oder Zug um Zug etwas weggeben, machen das sicherlich mit der entsprechenden Pietät.

Denn der Hintergrund für diese ganze Diskussion ist eigentlich, wie nicht anders zu erahnen, der Kostenaspekt.

In den Niederlanden - Venlo - kostet eine Verstreuung z. B. auf dem Natuurbegraafplaats 200 €, wenn man sich selbst keine "Arbeit" machen möchte. Mit Angehörigen 250 €.

Fragen Sie Ihren Bestatter, denn der wird in den nächsten Tagen genau über diese Möglichkeit informiert! 

  • "Das ist wichtig zu wissen!"

    Um die Urne zu Hause haben zu können, muss der Verstorbene nicht in die Niederlande!

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