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Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal eine ähnliche Situation, damals war es das Krematorium Karlsruhe.

Hier gab es einen Sterbefall und jemand wollte, dass die Beisetzung in den Niederlanden sein sollte – wobei jeder inzwischen wissen sollte, dass das auch ein Umweg für "Urne nach Hause" sein kann, da man dort ja nicht der Beisetzungspflicht unterliegt.

Aber was man sich in Karlsruhe glaubte herausnehmen zu können, war einfach unmöglich.

Der stellvertretende Leiter des Krematoriums wollte doch tatsächlich die Einäscherung verweigern.

Tja, dann habe ich mich an den Oberbürgermeister gewendet und ihn informiert, was im Krematorium Karlsruhe so ab geht.

Ich erhielt eine Entschuldigung und der Leiter hat sich dann den stellvertretenden Leiter zur Brust genommen.
Tenor in einem Telefonat mit ihm war der Satz: "Wenn alle Papiere hier vorliegen, dann äschern wir ein, egal wo die Beisetzung stattfinden soll, dass geht uns nichts an!"

Jetzt komme ich zum Krematorium Dortmund.

Wir haben seit dem 01.10.14 ein neues Gesetz in NRW bzgl. der Bestattungspflicht. Klar dürfte jedem sein, dass das aber nichts an der Situation ändert, wenn es sich um eine Beisetzung im Ausland handelt. Es gibt, wie nicht anders zu erwarten nur für Deutschland und hier sogar nur für NRW, da nämlich leider jedes Bundesland selbst entscheiden kann, wie es seine Gesetze in Bezug auf die Bestattungspflicht regelt, die entsprechenden Ländergesetze bzgl. der Bestattungspflicht.

Heißt im Klartext. Leider 16 unterschiedliche Gesetze, wobei nur Bremen jetzt als Vorreiter das Gesetz etwas gelockert hat. Aber dazu dann später mehr.

Ich hatte zwar von einigen Bestattern in Dortmund erfahren, dass es dort einen Herrn Schulz gibt, der sich quer stellt, wenn es um eine Beisetzung in den Niederlanden geht, jedoch dachte ich, dass das nur Sprüche von diesen Bestattern wären. Ergo, mein niederländischer Bestatter sendet die Urnenanforderung wie immer ans Krematorium. Das war am 06.11.14 und ich bin diejenige, die dann wartet, denn die Urnen kommen hier an und werden dann von mir im Regelfall am nächsten Tag in die Niederlande gebracht. Das hängt damit zusammen, dass somit die Kosten für den Versand niedriger sind und es auch schneller geht. Außerdem ist auch nicht immer jemand im Institut - wie das bei kleinen Bestattern so ist - sie müssen nämlich auch noch Sterbefälle bearbeiten und dann kommt eine Mehrarbeit auf den Bestatter zu, dass er das Paket auch noch abholen muss. Ergo ist meine Adresse die einfachere und sicherere Variante.

Mein Bestatter bekam dann am 11.11.14 folgende Mail, die ich auf das Wesentliche gekürzt habe.

…in Beantwortung Ihrer E-Mail vom 06.11.2014 möchte ich Ihnen folgendes mitteilen.

Gemäß § 15, Absatz 5 hat  "der Träger oder die übernehmende Stelle der Feuerbestattungsanlage die Zuordnung der Totenasche sicherzustellen. Das dauerhaft versiegelte Behältnis mit der Totenasche ist auf einem Friedhof oder auf See beizusetzen."

Dementsprechend benötigen wir eine Anforderung des Friedhofes, der beauftragt ist, die Beisetzung durchzuführen.

Aus der hier vorliegenden E-Mail ist dies nicht erkennbar.

Ich möchte Sie daher bitten, sich mit dem Friedhof in Verbindung zu setzen, damit dieser uns eine entsprechende Anforderung zu kommen lässt.

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Bemühungen und verbleibe …

Darauf habe ich mit Herrn Schulz gesprochen. Es war ein sehr langes Gespräch und wir haben sogar gelacht und ich habe ihm einmal die Situation erläutert, die rein gesetzlich vorliegt. Er erzählte mir, dass er immer vom niederl. Friedhof eine entsprechenden "Urnenaufnahmebescheinigung" bekommen würde. Klar habe ich gesagt, man hat wahrscheinlich keine Lust sich mit Ihnen zu streiten. Rein rechtlich können sie aber keinen niederl. Betreiber eines Friedhofes dazu zwingen. Er muss ihnen auch keine Beisetzungsbestätigung, die sie fordern, zusenden. Alles nur Gutwill.

Jedenfalls sagte Herr Schulz am Ende des Gesprächs zu mir, dass er sich noch einmal entsprechend informieren wolle und mich morgen wieder anruft. Das wäre dann der 12.11.14 gewesen.

Dieser Anruf erfolgte aber nicht und ich dachte so bei mir, dass er das, was ich ihm da bzgl. der gesetzlichen Situation klar gemacht hatte, verstanden hat und die Urne zusendet. Aber da hatte ich wohl mal wieder falsch gedacht, denn er hat nur einfach nicht gehalten, was er versprochen hat. Da dann bis zum 17.11.14 nichts passierte, habe ich im Krematorium angerufen. Herr Schulz war nicht da. Mir wurde aber gesagt, dass die Urne noch nicht versendet wäre. Es hieß, man würde sich drum kümmern.

OK, ich dachte mir, dass das ja jetzt nicht auf dem Buckel von Angehörigen ausgetragen werden müsste und sendete am 17.11.14 um 11:01 Uhr per E-Mail eine 2. Urnenanforderung mit der Anschrift des niederl. Friedhofs.
Jetzt hatte er, was er wollte, denn letztlich kann keine Urnenanforderung erfolgen, wenn der Friedhof die Urne nicht aufnehmen würde. Eigentlich logisch, oder?

Darauf kam am 17.11.14 um 14:59 Uhr folgende Antwort:

… ich möchte Ihnen hiermit mitteilen, dass die Aschenkapsel der Verstorbenen am morgigen Tage an den von Ihnen angegebenen niederländischen Friedhof versandt wird. …

Meine Antwort: 17.11.14 um 15:34: … herzlichen Dank! …

Hurra, dachte ich, jetzt ist alles ok.

Dann kam am 18.11.14 um 14:58 folgende Mail von Herrn Buschmann:

… ich beziehe mich auf den bisherigen Schriftwechsel im Sterbefall der Frau Daniela Schulz.

Auf Wunsch der Aufsichtsbehörde der Stadt Dortmund erfolgte am heutigen Tage, entgegen der ursprünglichen Ankündigung, kein Versand der Urne.

Über den Fortgang der Angelegenheit werde ich Sie zeitnah informieren.

Ich bitte um Ihr Verständnis. …

Ich denke, Sie können sich vorstellen, was in mir vorging.

Ich dachte nur: Wie lange mag es dauern? Was versteht man bei der Stadt Dortmund unter "zeitnah".

Und dann kam, ich hielt es kaum für möglich, wirklich recht zügig eine weitere E-Mail. Nämlich schon am 20.11.14 um 07:07, die ich aber erst um ca. 9 Uhr gelesen habe, als ich aus den Niederlanden wieder hier eingetrudelt war.

… ich beziehe mich auf den bisherigen Schriftwechsel im Sterbefall der Frau ….

Der Versand der Urne mit der Totenasche von Frau …  erfolgt definitiv am heutigen Tage, dem 20.11.2014, über die Poststelle der Stadt Dortmund.

Die mit der Abwicklung des Urnenversandes betraute Mitarbeiterin hat alle hierfür notwendigen Arbeiten bereits in den frühen Morgenstunden vollständig erledigt.

Für die zeitverzögerte Überführung der Urne zum Beisetzungsort in den Niederlanden bitte ich um Ihr Verständnis. …

Aber ich hatte eigentlich schon durch die gesamte Situation wirklich die Nase gestrichen voll und habe dann an Herrn Buschmann eine E-Mail geschrieben. Diese ging bei mir am 20.11.14 um 10:32 raus:

… vielen Dank für Ihre Info, jedoch für diese Verzögerung hat unser Unternehmen kein Verständnis, denn der Beisetzungstermin war für den 21.11.14 terminiert und da wir nicht sicher waren, ob die Asche jetzt entsprechend ankommt, mussten wir umdisponieren, was mit unnötiger Arbeit und Kosten verbunden ist.

Wir gehen davon aus, dass Zusagen eingehalten werden und das war bei dem Verhalten von Ihnen bzw. von Herrn Schulz absolut nicht der Fall.

Erst sagt Herr Schulz ein Gespräch für den nächsten Tag mit Frau Hoerner zu, was nicht erfolgt.
Dann muss Frau Hoerner erst wieder bei Ihnen nachfragen und übersendet auch, damit es endlich voran geht die entsprechende Adresse des Friedhofs.
Jetzt kommt die Zusage, dass man versendet und dann wieder eine Absage.

So ein Verhalten ist uns von keinem Krematorium in Deutschland bekannt und wir arbeiten mit einigen deutschen Bestattern sehr gut zusammen.

Die Urnenanforderung liegt bei Ihnen seit dem 06.11.14 vor!

Die erste Rückmeldung erfolgte am 11.11.14 und wenn Frau Hoerner nicht am 17.11.14 angerufen hätte, würde wahrscheinlich bis zum heutigen Tag nichts passiert sein.

Hätten Sie für so eine Arbeitsweise Verständnis?

Das ist das, was mein niederl. Bestatter Ihnen zu dem Thema sagt.

Dann möchte ich Ihnen bzgl. dieses Textes noch einen Hinweis geben:
Gemäß § 15, Absatz 5 hat  "der Träger oder die übernehmende Stelle der Feuerbestattungsanlage die Zuordnung der Totenasche sicherzustellen. Das dauerhaft versiegelte Behältnis mit der Totenasche ist auf einem Friedhof oder auf See beizusetzen."

Dementsprechend benötigen wir eine Anforderung des Friedhofes, der beauftragt ist, die Beisetzung durchzuführen.
Aus der hier vorliegenden E-Mail ist dies nicht erkennbar.

Ihr § 15, Absatz 5 gilt für Deutschland und nicht für das Ausland!
Egal ob Niederlande oder ein anderes Land und auch egal ob EU oder nicht!

Im Klartext: Wenn die Asche ins Ausland geht, kann sie sogar an eine private Person gehen, da generell die Gesetze des Landes greifen, wo die Asche sich befindet!
Da es in den anderen Ländern keine Beisetzungspflicht von Totenasche gibt, müssen Sie die Asche entsprechend versenden.

Wenn Sie dann noch einmal genau darüber nachdenken, was dort steht, dann ist selbst das in Deutschland gar nicht möglich.
Beispielsweise bei einer Seebestattung wird generell das Behältnis geöffnet, denn es dürfen keine Aschenkapseln ins Meer gegeben werden.
Hier erfolgt eine Umfüllung in eine entsprechende Seeurne und so ist es auch bei Friedwaldbeisetzungen.
Streuwiesen haben wir in Deutschland auch einige. Wie soll das also mit dem "dauerhaft versiegelten Behältnis" funktionieren?

Aber das scheint ja bei deutschen Gesetzen normal zu sein, dass sie gar nicht generell gelten können.

Sollten in nächster Zeit durch das Verhalten in Ihrem Krematorium weitere Verzögerungen eintreten, dann werde ich das an die Öffentlich keit bringen, denn daran sind unsere Medien sehr interessiert.

Es kann nämlich nicht sein, dass Sie bzw. Ihr Herr Schulz sich anmaßen, sich über die Wünsche der Angehörigen zu setzen.

Sie provozieren mit Ihrem Verhalten genau dazu, was ich versuche zu verhindern. Nämlich, dass die deutschen Bestatter mit den Verstorbenen in niederländische Krematorien fahren, um Angehörigen dabei zu helfen, an die Totenasche zu kommen.
Merken Sie eigentlich, dass Sie sich selbst damit Einnahmen entziehen?

Jeder Bestatter kennt die Wege um den deutschen Menschen das zu ermöglichen, was er möchte und daran ändert eben auch das neue Gesetz nichts.

Ich hoffe, Sie sind mir nicht böse, wenn ich das einmal so offen anspreche, denn mir fehlt jegliches Verständnis für diese Beisetzungspflicht aus dem Jahr 1934 - Hitlergesetz - wenn alle anderen Länder anders mit der Totenasche umgehen können.
Man kann doch davon ausgehen, dass es auch dort funktioniert und niemand pietätlos agiert.

Für meinen Teil werde ich weiter um die Freigabe der Totenasche kämpfen und solange ich für einen niederl. Bestatter arbeite eben deutschen Menschen helfen, das zu bekommen, was sie brauchen um mit dem Verlust eines geliebten Menschens leben zu können.

Ich hoffe, Sie denken wirklich einmal darüber nach und ich wünsche Ihnen jetzt vorab ein traumhaftes Wochenende! …

Ja, und jetzt wird darauf gewartet, dass die Urne auf dem niederl. Friedhof ankommt.

Aber ist das nicht wirklich wundervoll, was sich Behördenbedienstete, die von den Steuergeldern der deutschen Steuerzahler bezahlt werden, so alles herausnehmen?
Vielleicht ist es auch einfach zu schwierig, die Gesetze zu lesen und zu verstehen?

Ich habe viele Jahre diese Gesetzestexte geschrieben und kenne die verschachtelten Sätze zur Genüge. Aber die hier vorliegenden Texte, fand ich zu denen, die ich mal geschrieben habe, eigentlich wirklich relativ verständlich formuliert.

Sie können sich sicher vorstellen, wie es erst ausschaut, wenn es schwierigere Texte werden.

Dazu komme ich dann, wenn ich über die Gesetzesänderung in Bremen berichte, bei der sich unsere Politiker wieder wahrlich hervorgetan haben.  cool

Hier ist folgendes als PDF-Datei zu finden: KLICK
Gesetz zur Änderung des Gesetzes über das Friedhofs- und Bestattungswesen in der Freien Hansestadt Bremen

  • "Das ist wichtig zu wissen!"

    Um die Urne zu Hause haben zu können, muss der Verstorbene nicht in die Niederlande!

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